Natur & Hofmanufaktur

14. Mai 2015

Felsenbirne

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Felsenbirnenblüte_KircheZur Zeit verzaubert die Blüte der Felsenbirne unseren Garten. Die Felsenbirne ist nicht nur etwas für die Augen sondern sie erfreut auch den Gaumen und den Magen als Felsenbirnen Likör. Das Ansetzen (Sammeln)  ist zwar etwas mühsam jedoch das Ergebnis entschädigt für alle Mühen.
Die kleinen roten Früchte wachsen in vielen Gärten oder am Rande von Streuobstwiesen ohne dass die meisten Besitzer wissen wie viel Aroma in den Früchten steckt. Sind die Beeren weich und reif werden sie angesetzt. Wir benötigen dazu nur möglichst geschmacksneutralen Alkohol, natürlich geht auch Wodka. Destilliert Wasser und ein großes Gurkenglas. Je mehr Prozente der Ansatz Alkohol hat umso besser ist das Ergebnis. Mindestens 43 Vol% sollten es schon sein. Der Alkoholgehalt kann später bei Bedarf mit destiliertem Wasser wieder reduziert werden. Das Glas sollte zu 1/3 mit den Beeren befüllt werden. Dann mit braunem Kandiszucker auffüllen, ca 200gr, die Menge kann je nach Geschmack variiert werden. Das Ganze kann noch verfeinert werden indem man eine halbe Vanillestange aufschneidet und das Mark hinzu gibt. Das Glas mit Alkohol auffüllen und danach mit einem Deckel luftdicht verschließen. Danach ca. vier Wochen den Liköransatz bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Wenn er ab und zu einmal in die Sonne gestellt wird bekommt das  unserem Likör vorzüglich.

3. Dezember 2014

Dezemberanfang im Erzgebirge

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  01.12.2012                        30.11.2014 bis 14.11.2014                                     

                                                                                    

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17. November 2014

Hammelmöhre

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Pastinaken oder auch Hammelmöhre genannt

Pastinaken

Pastinaken Quelle Wikepedia http://de.wikipedia.org/wiki/Pastinaken

In vergangenen Zeiten war die Pastinaken oder der Pasternak ein fester Bestandteil auf dem Speisezettel der armen Leute. Ab den sechziger Jahren verschwanden die Pastinaken von unserem Tisch. Doch wie viele alte Pflanzen erlebt die Pastinake zurzeit ein Comeback.
Pastinaken erwirbt man zwischen Oktober und Dezember. Wenn sie kühl und dunkel gelagert werden bleiben sie bis ins Frühjahr frisch.
Mit ihrem würzigen Geschmack, hervorgerufen durch ätherische Öle, regen die Pastinaken die Verdauung an, wirken Wasser treibend. In alten Zeiten wurden aus den Samen der Pastinaken Heiltees hergestellt. Durch die ätherischen Öle wird die Verdauung angeregt und sie wirken Wasser treibend, das ist gut bei Blasenleiden. Diese „Wunderknolle“ hilft auch bei Magenbeschwerden und Schlafstörungen. Neben Mineralstoffen sind auch viele Vitamine enthalten. In den heutigen Zeiten, da viele Menschen an Allergien leiden sollten Menschen mit Allergien die Knolle vorsichtig probieren. Es könnte sein dass sie mit Hautausschlag reagieren.
Die Pastinake kann komplett verwertet werden, sowohl roh als auch gekocht.
Die junge Blätter lassen sich in Salaten oder Suppen verwenden, mit den jungen Samen kann ähnlich wie mit Kümmel gewürzt werden. Die Knolle sollte nicht zu groß sein. Größere Knollen können holzig werden. Die Pastinaken eignen sich hervorragend für eine Mischung mit Kartoffelstampf. Eine gute Mischung ist auch ein Stampf mit einer Hälfte Kartoffeln, einem Viertel Sellerie und einem Viertel Pastinaken.

                      Klassiker neu entdeckt – Pastinaken Suppe

Pastinakensuppe

500 g Pastinaken

400 g Kartoffeln

200 g Sellerieknollen

100 g Möhren

eine Lauchstange

eine halbe Zwiebel (Wurzelgemüse)

die Zutaten  anschwitzen in etwas Öl oder Fett

danach mit 1 l Wasser ablöschen und 20 Minuten köcheln lassen alles pürieren und mit Sahne, oder eine Alternative zur Sahne, verfeinern. Würzen nach Lust und Laune und mit viel Phantasie zb. mit etwas Kreuzkümmel und Chilie.

Wer es nicht vegetarisch mag kann natürlich noch etwas Wurst oder Fleisch anbraten und dazu geben.

 

Posted in: Pflanzen, Rezepte
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