Natur & Hofmanufaktur

31. Januar 2017

Beschäftigung am Samstag

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Am Samstag, dem 28.01.2017 wurde  auf dem AmbrossGut  wieder gewerkelt. Nach alter  Handwerkstradition  wurde  Seife gesiedet.  Zum Ersten mal durften  auch 2 Kinder  mitmachen. Das geht natürlich nur wenn die Muttis besonders auf die Kinder achten. Die Kinder sollten schon mindestens 10 Jahre  alt sein und sich für das Thema interessieren. Sie durften ihre Wunschfarben und Seifenformen aussuchen.

Die Arbeit mit der Lauge dagegen, blieb den mit Schutzbrillen und Handschuhen ausgerüsteten Erwachsenen vorbehalten.
Die Überraschung für alle Teilnehmer war  groß. Denn einfach ein paar Öle mischen und sehen was passiert, so funktioniert das  nicht! Das beim Seifensieden ein ganz exaktes   Arbeiten erforderlich ist, hätte niemand gedacht. Schon die Berechnung eines Seifenrezeptes  und das  aufs Gramm genaue Bereitstellen der Zutaten ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Wissenschaft für sich. Auch die verschiedenen Einfülltechniken und Gestaltungsmöglichkeiten und die dadurch zu erreichenden schönen Ergebnisse sorgten für Staunen. Vor Spannung konnte man die sprichwörtliche Stecknadel zu Boden fallen hören, als 3 verschieden gefärbte Seifenleime in den vorbereiteten Dividor eingefüllt und dann geswirlt wurden. Die Teilnehmer konnten verstehen und nachvollziehen, worin der große Suchtfaktor beim Sieden eigener  Seifen liegt. Die Auswahl von verschiedenen Pflanzen-ölen/-fetten, unterschiedliche Farben und Düfte, oder auch die ungezählten Gestaltungsmöglichkeiten lassen viel Spielraum für eigene Kreativität.

Nun warten die Teilnehmer gespannt auf ihre ersten Seifen. Denn in Gebrauch nehmen dürfen sie ihre im Kaltsiedeverfahren hergestellte Seife erst nach einer Ruhe- und Reifezeit von mindestens 4 Wochen. Dann aber dürfte selbst den Kindern das Händewaschen Spaß bereiten, denn wer kann sich schon sonst mit einer selbstgesiedeten Seife waschen.

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